Die Ungeheuer im Schlosshof

Ein Abendspaziergang im Schlossgarten

Die Sonne ging gerade unter, und eine kühle Brise zog durch den Schlossgarten von Königs Wusterhausen. Jagdhündin Jule genoss ihren abendlichen Rundgang. Die Luft roch nach feuchtem Gras, und in der Ferne hörte sie das sanfte Plätschern des Mühlenfließes. Bald würde es ganz dunkel sein, also machte sie sich auf den Rückweg zum Schloss.

Doch als sie um die letzte Biegung kam, blieb sie wie erstarrt stehen. Vor dem Eingang zum Schlosshof zeichneten sich zwei riesige, bedrohliche Silhouetten gegen den Mondhimmel ab. Ihr zotteliges Fell glänzte im fahlen Licht. Ein Schauer lief Jule über den Rücken.

Panik im Schlosshof

Mit lautem Bellen rannte Jule zur Tür des Schlosses. Die Hofgesellschaft musste gewarnt werden! Doch zu ihrer Verwunderung blieb alles still. Niemand eilte herbei. Sie bellte lauter, doch plötzlich schallte eine mürrische Stimme aus einem der Fenster: „Ist jetzt bald mal Ruhe da draußen?“, rief der Kämmerer. Niemand nahm ihre Warnung ernst!

Verzweifelt lief Jule um das Schloss herum. Alle Türen und Fenster waren fest verschlossen. Sie durfte nicht aufgeben! Mit aller Kraft bellte sie weiter, bis ein sanftes „Huuuh!“ über ihr ertönte. Eli, die kluge Eule, war auf einem Ast gelandet und blinzelte sie an.

Zwei lebendige Bären am Eingang zum Schlosshof

„Ach, die Ungeheuer kenne ich“, schmunzelte die Eule. „Komm, ich stelle sie dir vor!“ Jule traute der Sache nicht. Aber sie kannte Eli schon so lange und wusste, dass sie ihr vertrauen konnte. Draußen am Eingang zum Schlosshof saßen zwei lebendige Bären. Der König hatte sie dort positioniert. Sie hielten Wacht am Eingang. Jule erschrak. „Sie sind angekettet. Es besteht keine Gefahr“, beruhigte Eli. Vorsichtig folgte sie der Eule zurück zum Schlosseingang. Die Tür stand jetzt einen Spalt offen und beide schlichen unbemerkt hinein.

Eine mutige Jagdhündin

Die Wände des Schlosses waren voller Geweihe und Jagdbilder. Der König liebte die Jagd. Sie war sein größtes Hobby. Mit seinen Männern ritt er oft frühmorgens aus, um Rehe und Wildschweine in den umliegenden Wäldern zu jagen. Das Schloss war voller Erinnerungen an diese Abenteuer.

Jule schüttelte sich. Eli flatterte kichernd davon, während Jule sich durch das Schlossfenster noch einmal die großen Bären am Eingang zum Schlosshof aus der Ferne ansah. Vielleicht waren sie doch nicht so furchterregend – zumindest nicht für eine mutige Jagdhündin wie sie.

Mit erhobenem Kopf lief sie aus dem Schloss. Sie würde sich nicht mehr so leicht erschrecken lassen.

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